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Mein Berufs-Leben

Willkommen auf der Website von Manfred G.Pfirrmann. Hier möchte ich Ihnen nützliche Informationen über mich anbieten, die es Ihnen erleichtern,  mich beruflich zu beurteilen

Anfangs (und viel später noch mal) war ich in der Werbe-Branche tätig und zwar seit 1951. Zunächst als Lehrling in meines Vaters neu gegründetem Werbebüro. Dort lernte ich die Grundzüge des Metiers, insbesondere auch die Abfassung von Anzeigen und Werbetexten.

Zu dieser Ausbildung gehörte auch der Erwerb von Kenntnissen in der Drucktechnik. So machte ich längere Praktika (damals hieß das Volontär) in einer Buchdruckerei (Schriftsetzen und Drucken), einer Klischeeanstalt (Reprofotografie, Autotypie und Strichätzung), Buchdruck mit Maschinensatz und Rollendruck.

Danach war ich “Werbeassistent”

Leider waren zu der Zeit junge Werbeassistenten nicht sonderlich gut bezahlt, was aber für mich  notwendig wurde, da ich inzwischen verheiratet und Vater war.

Ich wurde also diesem Beruf wieder abtrünnig, ging zu den Amerikanern als Kraftfahrer, war dort bald Fahrer im Generalstab und fuhr den obersten Feuerwehrmann der in Stuttgart befindlichen 7. US-Armee, einen Obersten herum.  Weil es aber nur wenig im Bereich dieser Armee brannte, war das ein eher langweiliger Job und bald ging ich zu den Stuttgarter Taxifahrern. Nun war allerdings das Taxifahren nicht unbedingt mein Lebensziel und ich begann ein Studium, um Fahrlehrer zu werden.

Die auch damals nicht leichte Fahrlehrerprüfung bestand ich auf Anhieb, was durchaus nicht selbstverständlich war.

Bei einer Stuttgarter Fahrschule bekam ich sofort eine Anstellung, verdiente für die Familie ausreichend Geld und hatte meinen Fahrschul-Opel auch zur privaten Nutzung,  Nach etwa 2 Jahren als angestellter Fahrlehrer gründete ich dann eine eigene Fahrschule, welche auch gleich ganz ordentlich lief.

Weil meine erste Frau nach einiger Zeit - grundlos - vermutete, dass ich “was mit meinen schönen Fahrschülerinnen hatte” torpedierte sie unvernünftiger Weise das gemeinsame Unternehmen, was dann folgerichtig zu einer Scheidung und Verlust der Fahrschule führte.

Während dieser Zeit  erlernte ich dann auch noch das Fliegen von kleinen Motorflugzeugen.

Es folgte wieder eine Phase als angestellter Fahrlehrer, während der ich dann an einem Wettbewerb der “Deutschen Verlagsanstalt” für die Entwicklung eines neuen Verekhrssystems teil nahm. In diesen Wettbewerb habe ich dann den Ersten Preis für “professionelle Praktiker” gewonnen, der mit immerhin 10.000 Mark dotiert war. Das wurde dann der Grundstock für meine nächste Fahrschule.

Das war eine Landfahrschule in Bodenseenähe, was viele Kilometer und wenig Einnahmen bedeutete.

Als ich einmal mit einer Piper nach Mosbach flog, kam ich mit dem Inhaber der Flugplatzes ins Gespräch, einem Fabrikanten. Dieser überredete mich, meine Fahrschule aufzugeben, und seinen Flugplatz als FBO=Fixed Base Operator zu betreiben, was dauernden Wohlstand versprach. Dieser zunächst mit Gehalt und Wohnung versehene Job, sollte doch die Leitung der Flugplatzgastronomie mit Restaurant, Cafe, Kegelbahn, Schießstand, Kinderspielplatz, Tennisplätzen, Flugzeughangars, Flugschule umfassen und dann in eigener Regie weiterbetrieben werden. Flugzeuge fliegen durfte ich auch umsonst.

Aber es kommt im Leben oft anders als man denkt. Der Flugplatzinhaber fing einen Kleinkrieg mit der Stadt Mosbach und dem Land an und schloss einfach den Flugplatz. Das war ein Druckmittel, um in den Besitz von einigen Grundstücken zu kommen, was ich aber damals nicht wusste.

So nahm ich ein Angebot zum Betrieb von Flugleitung und Gastronomie vom Flugplatz Bad Dürkheim an, was aber nur ein Sprungbrett für die nächste Fahrschule war.

Diese Fahrschule lief einige Jahre sehr zufriedenstellend (es gibt sie heute noch) und ich hatte etliche Fahrzeuge laufen, auch einmal einen Porsche. Das hat sich aber als geschäftlich falsch erwiesen. Ich hatte mir nicht überlegt, wer denn die Führerscheine der Jugendlichen bezahlt - wohl oft die Eltern - und was die von einem Porsche als Fahrschulwagen hielten. Das schöne Auto wurde also bald wieder verkauft.

Dann kam die Zeit der Computer. Natürlich hatte ich sofort einen in der Fahrschule und lernte auch programmieren. So entwickelte ich bereits 1982 ein computergestützes Lernsystem für Fahrschüler mit einer pascal-basierten Programmiersprache namens “Pilot”, lauffähig auf Apple//-Computern. Inzwischen hatte sich eine weitere Fahrschule am Ort etabliert mit einem einheimischen Fahrlehrer, was ich sofort an zurückgehenden Umsätzen merkte.

Mit der freien Zeit  entwickelte ich ein computer-gestütztes Informationssystem für Touristen mit Apple//-PCs und der Programmiersprache “Basic”. Der Prototyp dieses Gerätes stand 4 Jahre lang in Bad Dürkheim auf dem Wurstmarktgelände. Es zeigte über zwei Tasten gesteuert, Information über Bad Dürkheim und sein Gewerbe in drei Sprachen, lieferte einen Ausdruck des Bildschirminhalts (Screencopy), lieferte sogar über Telefon und ein Sprachmodul der teilnehmenden Gastronomie einen Status der Bildschirmausgabe. Mit dieser Anlage - es gab noch eine weitere Anlage beim Touristoffice in Mannheim - war ich meiner Zeit wohl ein ganzes Stück vorraus. Technisch funktionierte das gut, wirtschaftlich gar nicht, was ich aber erst später merkte. Weil für die Werbeeinschaltungen nicht entsprechend viel verlangt werden konnte, um beispielweise einen guten Vertreter zu bezahlen.

Ich entschloß mich nach einem Angebot eines andren Geschäftsmannes mit ihm zusammen zuarbeiten, die Fahrschule zu verkaufen. Allerdings blieb ich dem Beruf insofern treu, dass ich bei anderen Fahrschulkollegen nebenher weiterhin ausbildete.

Der Geschäftsmann, ein Fliegerkamerad, stürzte mit seinem Flugzeug nach kurzer Zeit der Zusammenarbeit,  leider tödlich ab. Alleine konnte ich das Geschäft nicht weiter betreiben und beschloss, mich dem neuen Internet zu widmen

Nachdem ich mich mit der neuen Programmiersprache HTML vertraut gemacht hatte, begann ich Webseiten zu programmieren. Davon berichte ich auf der folgenden Seite. (Zugang mit dem Schalter an der Seite.)

 

[Beruf] [Erstellte Webseiten]